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Nepal

Rheinland - Lorraine - Nepal e. V.

Hilfe für Kinder in den Bergdörfern Nepals

Rheinl.Pfalz
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Nepal im Himalaja Massiv zwischen Indien und Tibet/ China gelegen, mit geschätzt 20 – 25 Millionen Einwohnern, rückständig, - erst seit 1950 hat Nepal seine Grenzen für die Außenwelt geöffnet, mit vielfach noch mittelalterlichen Sozial – und Wirtschaftsstrukturen – nur ca. 20% der Bevölkerung können lesen und schreiben, nur ca. 10% verfügen über Strom und fließendes Wasser, ein Land, das sich über alle Klima – Zonen von den tropischen Bambuswäldern am Rande des Gangestales bis zum Gipfel der Welt im ewigen Schnee und Eis erstreckt, ca. 25% der Fläche sind nur landwirtschaftlich nutzbar und werden von ca. 90% der Bevölkerung kultiviert, Bodenschätze gibt es nicht, was bleibt ist Kleingewerbe und immer mehr der Tourismus.

Auf der einen Seite also eines der ärmsten Entwicklungsländer, geplagt von einer korrupten Oberschicht und z. B. einer hohen Kindersterblichkeit ( 15 – 20% ), auf der anderen Seite ein freundliches Volk, das trotz einem Dutzend Verschiedener Ethnien, über 30 Sprachen/ Dialekten und verschiedener Religionen und Lehren friedvoll zusammenlebt.

Der Hinduismus ist Staatsreligion, die zweitstärkste Gruppe sind die Buddhisten mit 5 – 25% Anteil je nach Interessenlage der Informationsquelle.

Diesem Land, das heißt den Kindern in der Bergregion des Solu Khumbu Gebietes mit geringer Aussicht auf eine Grundschulausbildung und medizinischer Betreuung, wollen wir helfen, - auf eine einzig sinnvolle Weise nämlich persönlich und In Zusammenarbeit mit den Betroffenen vor Ort.          

 

Staatsform: Palamentarische
Republik Hauptstadt: Kathmandu
Sprache: Nepali
Fläche: 146.181 qkm
Einwohner: ca. 30 Mio.
Währung: Nepalische Rupie
Zeitzone: GMT + 6
Telefonvorwahl: + 977
 

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Der Exodus in Nepal
Quelle: Zeitung Le Monde

Am Flughafen von Kathmandu verlassen täglich 1500 Nepalesen ihr Land, um in den Golfstaaten,
Malaysia, Südkorea oder in Katar zu arbeiten.

Mit jedem Jahr wird dieses Phänonym größer, ohne dass es den nepalesischen Behörden gelingt,
es einzudämmen. man muss dazu sagen, dass dieser Transfer der Immigranten sich auf
ca. 4,3 Milliarden Euro beläuft.

Zwar profitiert die Hälfte der nepalesischen Bevölkerung davon, aber diese Milliarden Euro sind
nicht produktiv und schaffen keine Arbeitsplätze. Es profitieren vor allem die 750 Personal-
vermittlungsagenturen, die von jedem Migrante 1.250 Dollar als Preis für ihre Dienste verlangen.
Eine geheime Absprache zwischen den Vermittlungsagenturen und der Politik ist hoch
wahrscheinlich.

Die meisten Aufbrechenden sind des Lesens und Schreibens unkundig und müssen dennoch den
Arbeitsvertrag, wecher in Englisch verfasst ist, wenige Minuten vor der Abreise unterschreiben.
Man hat ihnen einen Lohn von 260 Dollar pro Monat versprochen, das entspricht dem
Dreifachen des Mindestlohns in Nepal. Sie wissen nicht, dass ihre Unterkunft ein Lager in der
Wüste sein wird, mit einer Unterbringung in Zimmern mit Etagenbetten für 10 oder 12 Personen.

Und in Nepal bleiben als Konsequenz die Dörfer zurück: leer von Arbeitskräften, die ländlichen
Gebiete werden nur noch von Frauen, Kinder und alten bewohnt.

Die Last fällt auf die Frauen zurück und die Landwirtschaft ist dadurch stark angeschlagen.
Angesicht dieses wirtschaftlichen und menschlichen Dramas hat Lorraine Nepal keine andere
Wahl, als sein Handeln fortzusetzen und zu verstärken, um den Kindern zu ermöglichen, durch
eine gute Schulbildung besser auf das Leben gewappnet zu sein.

....während die Analphabeten früher oder später Opfer von skrupellosen Menschen sein werden,
die es leicht haben, ihnen etwas vorzuspielen und von ihrer Ignoranz zu profitieren.

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